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Kultursommer (KUSS) 2020 – Jetzt bewerben

Darmstadt-Dieburg/Südhessen – Der 27. Kultursommer Südhessen (KUSS) startet am 20. Juni und endet am 20. September 2020. Das teilen die Verantwortlichen des Kultursommers 2020 mit. Hinsichtlich der Programmauswahl plant der KUSS, die Reihe seiner Höhepunkte aus allen Bereichen der Kultur fortzusetzen und neue herausragende Projekte zu veranstalten.
Die Tradition der beliebten Straßentheater-Veranstaltungen sowie die sehr erfolgreichen Reihen „Kleinkunst auf dem Land“ und „Domorganisten im Kultursommer Südhessen“ sollen mit Auftritten nationaler und internationaler Künstler fortgeführt werden.
Ein Schwerpunkt im Programm ist die Reihe „Junger KUSS“ mit Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche. Ebenso möchte der KUSS 2020 einen weiteren Schwerpunkt auf integrative und inklusive Projekte legen. Hierzu können Straßentheater, Konzerte, Kabarett, Lesungen und vieles mehr dazu zählen, die das Publikum nicht nur zum Konsumieren, sondern auch zum Mitmachen einladen. Das beliebte Kunstwochenende der „Tage der offenen Ateliers“ wird am 19. Und 20. September nun schon zum 23. Mal angeboten. An beiden Tagen erhält das Publikum Gelegenheit, Kunstschaffenden in mehr als 100 südhessischen Ateliers beim Arbeiten zuzuschauen und sich gegebenenfalls selbst künstlerisch zu betätigen.
Nun rufen die Organisatoren des Kultursommers 2020 die örtlichen Veranstalter und Künstlerinnen und Künstler auf, sich für den KUSS zu bewerben. Gesucht werden Menschen, die Projekte aus den Bereichen Musik, Theater, Kunst und Literatur bieten. Bewerbungen für das kommende Kultursommerprogramm sind im Internet unter www.kultursommer-suedhessen.de möglich. Dort können sich Veranstalter und Künstler (letztere für die Tage der offenen Ateliers) online bewerben. Der Bewerbungszeitraum geht vom 01. Dezember 2019 bis einschließlich 24. Januar 2020.
Für Rückfragen stehen die unten genannten Ansprechpersonen gerne zur Verfügung. 

Kreis Bergstraße
Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH
Tourismusagentur
Marktplatz 1
64653 Lorsch
Tel.: 06251 17526 13
E-Mail: martina.hausmann@wr-bergstrasse.de

Landkreis Darmstadt-Dieburg
Fachbereich Wirtschaft, Standort- und Regionalentwicklung
Kulturförderung
Frau Tina Rosenfeld
Albinistraße 23
64807 Dieburg
Tel.: 06071 / 881-1404
E-Mail: kultur@ladadi.de

Kreis Groß-Gerau
Politische Steuerung/ Kultur, Sport und Ehrenamt
Herr Jochen Melchior
Wilhelm-Seipp-Straße 4
64521 Groß-Gerau
Tel.: 06152 989444
E-Mail: kulturbuero@kreisgg.de

Kreis Offenbach
Förderung des Ehrenamtes, Sport u. Kultur
Werner-Hilpert-Straße 1
63128 Dietzenbach
Tel.: 06074 8180 1060 oder 1068
E-Mail: m.subtil@kreis-offenbach.de

Odenwaldkreis
Kulturmanagement
Frau Ute Naas
Michelstädter Straße 12
64711 Erbach
Tel.: 06062 70217
E-Mail: u.naas@odenwaldkreis.de

Wissenschaftsstadt Darmstadt
Kulturamt
Frau Lina Ophoven
Frankfurter Straße 71
64293 Darmstadt
Tel.: 06151 133336
E-Mail: kuss@darmstadt.de

Mit 71 kg Restmüll pro Kopf wieder Spitzenreiter – Der LaDaDi hat hessenweit am wenigsten Restmüll

Darmstadt-Dieburg – Mit 71 Kilo pro Einwohner behauptet der Landkreis auch 2018 seine Spitzenposition mit dem geringsten Restmüllaufkommen in Hessen. Entsprechend der jüngst veröffentlichten Abfallbilanz für das Jahr 2018 in Hessen ist der Landkreis wieder Hessenmeister geworden. Der hessische Durchschnittswert an Restmüll liegt bei 149 kg pro Kopf.
Bereits seit fünf Jahren ist das Abfallaufkommen an Restmüll im Landkreis Darmstadt-Dieburg konstant niedrig. Im Jahre 2015 lag es sogar erstmals bei 70 kg pro Person. Insgesamt, so das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sei zu verzeichnen, dass hessenweit der Hausmüll weniger werde. Um 2,8 Prozent sei die Menge gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Umgerechnet auf alle Hessen seien das 14 kg weniger Müll, der in der Verbrennung landet.
Auch die Menge der Bioabfälle sei in Hessen gesunken, was das Ministerium auf die geringen Niederschläge und den heißen Sommer im Jahre 2018 zurückführt. Hier liegt der Hessendurchschnitt bei 128 kg pro Einwohner.

Landkreis Darmstadt-Dieburg und Wissenschaftsstadt Darmstadt zeichnen Schülerinnen und Schüler für Teilnahme an den Aktionen „Schulradeln“ und „Zu Fuß zur Schule“ aus

Darmstadt-Dieburg/Darmstadt – Der Erste Kreisbeigeordnete des Landkreises Darmstadt-Dieburg und Schuldezernent Robert Ahrnt und Katharina Metzker, Leiterin des Mobilitätsamtes der Stadt Darmstadt, haben am heutigen Freitag (15.) im Kreishaus in Darmstadt die Gewinner des Wettbewerbs „Schulradeln“ und die Teilnehmer der Aktion „Zu Fuß zur Schule“ im Landkreis Darmstadt-Dieburg und der Stadt Darmstadt ausgezeichnet.
Beim Wettbewerb „Schulradeln“ sammelten Schulen innerhalb von drei Wochen möglichst viele Fahrradkilometer. Mitmachen konnten Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern. Zehn Schulen aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg nahmen am Wettbewerb teil. Dabei fuhren rund 4800 Teilnehmer aus Stadt und Landkreis 452.318 km.
„Zu Fuß zur Schule“ ist eine Aktion vom Verkehrsclub Deutschland (VCD) und vom Deutschen Kinderhilfswerk (dkhw). Die Aktion wirbt dafür, dass Kinder zu Fuß zur Schule gehen und nicht von den Eltern gefahren werden. 14 Grundschulen aus Stadt und Landkreis haben ihre Aktionen beim Netzwerk Schule+Mobilität zur Prämierung eingereicht.
Robert Ahrnt sagte bei der Preisverleihung: „Was wir heute tun, ist menschheitsgeschichtlich absurd. Unsere Vorfahren hätten sich darüber amüsiert, denn für sie gab es keine andere Option, als zu laufen oder mit dem Fahrrad zu fahren. Wir verleihen solche Urkunden jedoch nicht mit Blick auf die Vergangenheit, sondern mit Blick auf die Zukunft. Der Klimawandel erfordert eine Neubesinnung.“
Beide Aktionen werden von dem „Netzwerk Schule und Mobilität“ der Lokalen Agenda 21 unterstützt, in dem mehr als 15 Vertretungen aus den Bereichen Schule und Verkehr in der Stadt Darmstadt und im Landkreis Darmstadt-Dieburg, wie z.B. Schulamt, Polizei, Straßenverkehrsbehörde, Stadtplanungsamt, Lehrer- Eltern- und Schülervertreter, etc. seit mehr als zehn Jahren erfolgreich zusammen arbeiten. Ziel des Netzwerkes ist es, die sichere und nachhaltige Mobilität von Kindern und Jugendlichen zu fördern.
Der Wettbewerb „Schulradeln“ und auch der Schülerradroutenplaner sind außerdem zwei zentrale Bausteine in der Angebotspalette des Fachzentrums Schulisches Mobilitätsmanagement zur Radverkehrsförderung.

Plötzlicher Herztod – wie kann ich mich davor schützen? – 17. Herztag des Landkreises am 20. November in Dieburg

Darmstadt-Dieburg – Landrat Klaus Peter Schellhaas und Dieburgs Bürgermeister Frank Haus haben die Schirmherrschaft für den Herztag übernommen, der am Mittwoch, 20. November, von 18.30 bis 21 Uhr in der Römerhalle in Dieburg ist. Unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Weber, Chefarzt der Inneren Medizin II, Kardiologe und Angiologe an der Kreisklinik Groß-Umstadt, steht der plötzliche Herztod im Mittelpunkt. Schätzungen zufolge sterben in Deutschland jährlich 65.000 Menschen am Herztod. 34 Prozent davon sind 65 Jahre und älter. Aber es kann auch jüngere Menschen treffen. Bei Herznotfällen zählt jede Minute.
Nach der Begrüßung durch die ehrenamtliche Beauftragte der Deutschen Herzstiftung Heike Scholl werden Landrat Klaus Peter Schellhaas und Bürgermeister Frank Haus als Schirmherren des diesjährigen Herztages im Landkreis Grußworte halten. Im Anschluss daran referiert Dr. Michael Stanisch, der leitender Oberarzt der Klinik für Innere Medizin II an den Kreiskliniken Groß-Umstadt ist, über die Ursachen und erläutert, wie es zu einem plötzlichen Herztod kommen kann. Außerdem zeigt er auf, welche Menschen zur Risikogruppe gehören. Prof. Dr. Michael Weber wird danach erklären, wie man den plötzlichen Herztod erkennt und wie man helfen kann. In der Pause gibt es eine Vorführung der Herzsportgruppe des TV Dieburg. Danach wird der in Dieburg niedergelassene Arzt Dr. med. Stefan Rosenbrock, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie, erklären, wie man sich vor dem plötzlichen Herztod schützen kann, wie man vorbeugen kann und welche Medikamente es gibt.
Ab 18 Uhr kann man am Stand des Roten Kreuzes, Ortsverein Dieburg, seinen Blutdruck messen lassen. Es wird ein Laien-Training zur Herz-Lungen-Wiederbelebung und die Demonstration eines automatischen externen Defibrillators geben. Außerdem stellt der DRK-Ortsverein den DRK-Hausnotruf vor. Auch die Deutsche Herzstiftung ist mit einem Informationsstand in der Römerhalle vertreten.
Bereits am 1. November sind bundesweit die Herzwochen der Deutschen Herzstiftung e.V. unter dem Motto „Bedrohliche Rhythmusstörungen – wie schütze ich mich vor dem plötzlichen Herztod?“ gestartet. In mehr als 1.000 Veranstaltungen in ganz Deutschland informieren Herzspezialisten in Kliniken und Herzzentren über die wichtigsten Risikokrankheiten für Herz-Kreislauf-Leiden wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Herzschwäche und Herzrhythmusstörungen sowie deren Entstehung.
Fragen zum Herztag in Dieburg beantwortet die ehrenamtliche Beauftragte der Deutschen Herzstiftung e.V. im Landkreis Darmstadt-Dieburg, Heike Scholl, unter Telefon 0151 / 70141563.

Dr. Dagmar-Morgan-Preis des Landkreises Darmstadt-Dieburg – Jetzt bewerben! – „ Echte Heldinnen! Im Einsatz für die Verbesserung der Lebenssituation von Frauen und Mädchen im Landkreis Darmstadt-Dieburg 2020“

Darmstadt-Dieburg – Zum sechsten Mal wird im Landkreis Darmstadt-Dieburg der Dr. Dagmar-Morgan-Preis verliehen. Ab jetzt können Bewerbungen für den frauenpolitischen Preis eingereicht werden. „Geehrt werden Frauen, die sich im Landkreis Darmstadt-Dieburg für gleiche Chancen von Frauen und Mädchen und damit für eine moderne Gesellschaft engagiert haben. Ebenso können Vereine, Institutionen, Verbände sowie Frauenprojekte aus dem Landkreis ausgezeichnet werden“, teilt Susann Herrmann-Leibe aus dem Büro für Chancengleichheit des Landkreises mit. Der Dr. Dagmar-Morgan-Preis, der 2006 von den kommunalen Frauenbeauftragten der Städte und Gemeinden im Landkries Darmstadt-Dieburg initiiert wurde, wird mit wechselndem Thema ausgelobt.
Die Ausschreibungskriterien für den Preis im Jahr 2020 haben den Schwerpunkt „Echte Heldinnen! Im Einsatz für die Verbesserung der Lebenssituation von Frauen und Mädchen im Landkreis Darmstadt-Dieburg“. Aufgerufen sind Frauen, die sich durch ihr besonderes Engagement und ihre Kompetenz für Chancengleichheit und Gleichberechtigung einsetzen. Frauen, die zum Beispiel spezifische Angebote initiiert oder realisiert haben oder die in der Kommune oder der lokalen Politik tätig sind. Frauen, die sich (vorrangig) ehrenamtlich engagieren und frauenpolitisch aktiv sind. Besonders Frauen und Mädchen, die sich im ländlichen Raum oder im Bereich Gesundheit engagieren, sollen sich bewerben. Es gibt viele Themen – wichtig ist eins: Das Einsetzen für gleiche Chancen von Frauen und Mädchen.
Mit dem Preis wird an Dr. Dagmar Morgan erinnert, die als erste Frauenbeauftragte Pionierarbeit für die Frauen im Landkreis leistete. Sie stellte den ersten Frauenförderplan der Kreisverwaltung auf, organisierte ein breites Netzwerk von Frauengruppen und Initiativen, setzte sich für die Einrichtung des Frauenhauses ein, entwickelte den ersten Praxiswegweiser für Migrantinnen und rief die Frauen-Kunst-Tage ins Leben.
Der Preis ist mit einer finanziellen Anerkennung verbunden und wird im Rahmen einer Veranstaltung zum Internationalen Frauentag am 21. März 2020 in Reinheim überreicht. Bewerbungen können bis zum 20. Februar 2020 im Büro für Chancengleichheit des Landkreises Darmstadt-Dieburg eingereicht werden. Die Unterlagen sind erhältlich unter www.dagmar-morgan-preis.de. Bei Fragen hilft das Büro für Chancengleichheit unter Telefon 06151 / 881-1044 und per E-Mail an frauenbuero@ladadi.de. 

Fahrerlaubnisbehörde bleibt am 27. November geschlossen

Darmstadt-Dieburg – Wegen einer internen Veranstaltung bleibt die Fahrerlaubnisbehörde im Kreishaus Dieburg am Mittwoch, 27. November, geschlossen. 

Es weihnachtet sehr im LaDaDi – Adventsmärkte von Alsbach-Hähnlein bis Weiterstadt

Darmstadt-Dieburg – Die Temperaturen sinken und es wird langsam winterlich. Am 29. November starten die ersten Weihnachtsmärkte in der Region. Insgesamt gibt es an allen vier Adventswochenenden eine Fülle von Weihnachtsmärkten quer durch die Städte und Gemeinden im LaDaDi.
Eine Übersicht mit dem kompletten Angebot hat der Fachbereich Wirtschaft, Standort- und Regionalentwicklung des LaDaDi zusammengestellt: www.ladadi.de/weihnachtsmaerkte Die jeweiligen Termine und Programme beruhen auf Angaben aus den Rathäusern der Städte und Gemeinden.
Übrigens lohnt es sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Unter dem Motto „Einer zahlt, fünf fahren!“ wird an den Adventssamstagen das DADINA-Tagesticket für Erwachsene zur Gruppentageskarte. Dieses Angebot gilt in den Tarifgebieten 39, 40 und 41.

Durchstarten in die Selbstständigkeit – Angebote für Existenzgründer, Gründungsinteressierte und Unternehmer

Darmstadt-Dieburg – Mehrfach im Jahr bietet das Regionalmanagement Darmstadt-Dieburg Informationsabende für Gründungsinteressierte an. Die letzte Veranstaltung zu dem Thema Unternehmensgründung in diesem Jahr ist am Dienstag, 03. Dezember. Die Marketingexpertin Brita Möller wird ganz generell über die Gründung, deren Besonderheiten bei Vollexistenz oder im Nebenerwerb und das notwendige Rüstzeug auf dem Weg in die Selbstständigkeit sprechen. 
Der Informationsabend ist im Kreishaus in Dieburg und beginnt um 18.30 Uhr und endet um 21 Uhr. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Anmeldungen nimmt das Regionalmanagement unter Telefon 06071 / 881-2067 oder per E-Mail an regionalmanagement@darmstadt-dieburg.de.
Unternehmer und Gründungsinteressierte können sich auch in der Dieburger Gründer- und Unternehmersprechstunde bei Manfred Bernhardt von den Wirtschaftspaten e.V. beraten lassen. Der Sprechtag ist am 29. November ab 9.30 Uhr. Anmeldung unter Telefon 06151 / 1638034 oder im Internet unter career-center@ha-da.de.
Alle Informationen finden Sie auch auf unserer Homepage: www.region-darmstadt-dieburg.de.

Zweites Plenum der Ökolandbau Modellregion Süd in Darmstadt

Darmstadt-Dieburg – Die Ökolandbau-Modellregion Süd trifft sich am Freitag, 22. November 2019, im Darmstädter Justus-Liebig-Haus zu ihrem zweiten Plenum. Diese Vollversammlung aller Akteure und Akteurinnen dient vorrangig dem Austausch. Sieben Projektgruppen, die seit März an der Weiterentwicklung des Ökolandbaus in Südhessen arbeiten, stellen ihre Ergebnisse vor und nehmen Impulse für ihre Strategien auf. Ebenso können die Arbeitsgruppen um weitere Engagierte ergänzt werden.
Barbara Akdeniz, als Umweltdezernentin der Wissenschaftsstadt Darmstadt, freut sich, diesmal die Gastgeberin des Plenums zu sein: „Das Interesse an gesunden, hochwertigen Lebensmitteln aus biologischer Produktion steigt, das ist erfreulich, weil sich dadurch deutliche Effekte auch für den Klimaschutz ergeben. In unseren städtischen Kitas bildet sich zum Beispiel gerade eine Arbeitsgruppe aus Verwaltung und Eltern, die sich mit gesundem Essen befasst und dazu konkrete Vorschläge machen will. Im Hinblick nicht nur darauf ist die Ökomodellregion für uns wertvoll – ermöglicht sie es uns doch noch besser, städtische Institutionen mit regional erzeugenden Betrieben zu verzahnen.“
“Mit unserer Öko-Modellregion können wir die harten wirtschaftlichen Fakten im Bereich Landwirtschaft nicht außer Kraft setzen“, sagt Robert Ahrnt, der Erste Kreisbeigeordnete des #LaDaDi. „Die Aufgabe des Teams der Öko-Modellregion ist trotzdem wichtig: Wir durchleuchten die Wertschöpfungskette vom Erzeuger bis auf den Teller einer Schulmensa mit allen Beteiligten. Das ist mühsam, aber alle Veränderung fängt im Kleinen an.“
Schwerpunktthema des aktuellen Plenums ist die „Vermarktung im Bio-Segment“. Nur mit einem sicheren Absatzmarkt lässt sich die arbeitsintensive Bio-Produktion ausweiten. In den zurückliegenden Jahren gab es in Hessen und allgemein in der Bundesrepublik einen Flächenzuwachs in der ökologischen Produktion. 2018 stellten in Deutschland jeden Tag fast fünf Erzeuger ihren Betrieb auf Ökologische Landwirtschaft um, berichtet der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft. Der Bio-Anbau bringt enorme Leistungen für Gesellschaft und Umwelt, wie etwa eine geringere Grundwasserbelastung.
Voraussetzung hierfür ist allerdings immer, dass der Markt sich entsprechend entwickelt. „Umstellung auf Bio – kommt der Markt mit?“ lautet auch der Titel des Vortrags von Jan Niessen, Professor für strategische Marktbearbeitung in der Biobranche an der Technischen Hochschule Nürnberg. Danach beschäftigen sich die Teilnehmenden in Workshops mit Aspekten der Vermarktung, wie Bio in der Gemeinschaftsverpflegung (Kantinen, Mensen, Catering) aber auch Partnerschaften mit dem Lebensmitteleinzelhandel oder Logistik und Bündelung. Außerdem bietet ein „Markt der Möglichkeiten“ mit Infoständen regionaler Initiativen und Unternehmen den Rahmen für Austausch und Kontakte.
Für diese Veranstaltung, die um 13 Uhr beginnt, ist eine Anmeldung nötig, die über die Homepage erfolgen kann: https://www.oekomodellregionen-hessen.de/veranstaltungen/sued

Hintergrund:
Bei der Ökolandbau-Modellregion Süd handelt es sich um ein Verbundprojekt der Landkreise Darmstadt-Dieburg und des Odenwaldkreises als Träger zusammen mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt und dem Kreis Groß-Gerau als Partner. Das Projekt wird vom Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gefördert und wurde im Januar 2019 mit einer Laufzeit von zunächst zwei Jahren gestartet. Rund 200 Interessierte besuchten im März 2019 das erste Plenum in Reichelsheim im Odenwald.

Gemeinsames Konzept der Produktionsschule wird nicht weiter verfolgt – Kreistag muss noch zustimmen

Darmstadt-Dieburg – Der Kreisausschuss hat in seiner Sitzung Ende Oktober beschlossen, die Produktionsschule am Standort Wurzelwerk in Groß-Umstadt nicht weiter zu verfolgen. Der Kreistag wird sich damit in seiner Sitzung am 09. Dezember beschäftigen.
Der Landkreis Darmstadt-Dieburg wollte gemeinsam mit der Landrat-Gruber-Schule in Dieburg und dem Staatlichen Schulamt eine Produktionsschule entwickeln, um benachteiligten jungen Menschen eine berufsvorbereitende, berufsqualifizierende und sozialpädagogische Unterstützung in der Kompetenz- und Persönlichkeitsentwicklung zu bieten und um sie so auf das Berufsleben vorzubereiten. Räume des ehemaligen Wurzelwerks in Groß-Umstadt wurden für die Produktionsschule angemietet.
Im vergangenen Jahr wurden zur Erprobung zwei BZB-Klassen (Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung) eingerichtet.  Durch die Erfahrungen in der Erprobungsphase kam man übereinstimmend  zu dem Schluss, dass das Konzept der Produktionsschule am Standort Wurzelwerk aus mehreren Gründen nicht umsetzbar ist. „Es zeigte sich, dass die Übernahme der Räume des Wurzelwerks mit ein paar wenigen Renovierungsarbeiten nicht möglich ist. Auch aufgrund von Brandschutzbestimmungen müsste der Landkreis mehr als eine Millionen Euro in den Standort investieren. Zudem sind die rechtlichen Rahmenbedingungen derzeit so, dass nur Schülerinnen und Schüler, die der Schulpflicht unterliegen, dort beschult werden können“, erläutert der Erste Kreisbeigeordnete und Schuldezernent Robert Ahrnt.
Um dem Anspruch „Produktionsschule“ gerecht zu werden, hätte das Angebot über den schulischen Teil hinaus erweitert werden müssen. Dabei wurde deutlich, dass am Ende der Landkreis dauerhaft in der Trägerschaft und Finanzierung des gesamten Lernorts einschließlich einer Geschäftsführung bleiben müsste. Vor diesem Hintergrund haben sich alle Beteiligten darauf verständigt, für die BZB-Maßnahmen den Standort des ehemaligen Wurzelwerks nicht weiter zu verfolgen. Für die betroffenen Schülerinnen und Schüler stehen geeignete Angebote an der Landrat-Gruber-Schule zur Verfügung.

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