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Zentrale Feierstunde zum Volkstrauertag

Darmstadt-Dieburg – Landrat Klaus Peter Schellhaas, Vorsitzender des Kreisverbandes Darmstadt-Dieburg des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., lädt für Sonntag (17.) um 14.30 Uhr an das Ehrenmal der Kriegsgräberstätte in Modautal/Brandau zur zentralen Feierstunde des Landkreises Darmstadt-Dieburg zum Volkstrauertag ein.
Bereits um 12.30 Uhr wird der Landrat an diesem Tag auf dem Russischen Soldatenfriedhof in Klein-Zimmern einen Kranz zum Gedenken an die dort bestatteten Toten niederlegen.

Neues Fortbildungsprogramm für pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen

Darmstadt-Dieburg – Die Kita-Fachberatung des Landkreises Darmstadt-Dieburg hat auch für das kommende Jahr ein umfangreiches Weiterbildungsangebot für alle pädagogischen Fachkräfte der Kindertageseinrichtungen im Kreis herausgegeben. Die Fortbildungen und Arbeitskreise greifen dabei aktuelle fachliche und gesellschaftliche Themen auf, die für die pädagogische Praxis relevant sind.
„Die Angebote der Kita-Fachberatung sind wichtige Qualitätsbausteine, mit denen die pädagogische Arbeit kontinuierlich unterstützt und gemeinsam weiterentwickelt wird“, sagt Sozial- und Jugenddezernentin Rosemarie Lück.
In 2020 betreut die Kita-Fachberatung zusätzlich 90 Einrichtungen nach dem Hessischen Bildungs- und Erziehungsplan (HBEP). Dafür treffen sich die Teilnehmenden mit der Kita-Fachberatung in regelmäßigen Abständen, um sich über selbst gewählte Themen des HBEP auszutauschen. Das Fortbildungsprogramm umfasst daher auch Weiterbildungen, die über eine HBEP-Zertifizierung verfügen.
Die Broschüre „Fortbildungen und Arbeitskreise“ wird an alle Kindertageseinrichtungen im Kreis verteilt. Sie ist ebenfalls online abrufbar unter https://www.ladadi.de/gesellschaft-soziales/familie-kinder-und-jugend/fachkraefteberatung/kindertagesstaetten/unterlagen.html

Beratungsstelle Ober-Ramstadt feiert Zehnjähriges – Angebote für Eltern, Kinder und Jugendliche

Die Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche in Ober-Ramstadt ist eine von drei Beratungsstellen im Landkreis und wurde im August 2009 gegründet. Am 25.10.2019 feierte sie das zehnjährige Bestehen im Kreistagssitzungsaal in Darmstadt-Kranichstein.

Fachgebietsleiterin Kordula Gruhn scherzte beim Jubiläum: „Wir sind die jüngste von den Dreien und sind nun auch schon zehn Jahre alt. Das bedeutet, wir kommen langsam in die Pubertät.“ Gastredner Dr. Manfred Lütz begann seinen Vortrag „Irre! – Wir behandeln die Falschen. Unser Problem sind die Normalen“ mit seinen persönlichen Erfahrungen als Vater. Anschließend setzte er sich verständlich und einprägsam mit den Fragen auseinander: Wie gehen Fachkräfte mit dem Begriff der Diagnose um und was ist die Definition von „normal“. „Im Zweifel ist jemand gesund, aber merkwürdig wie sie und ich.“ Mit seiner humorvollen Art brachte er den ganzen Saal zum Nachdenken und Lachen.

Persönliche Grußworte überbrachten Herr Joachim Reif (Vertreter der Landesarbeitsgemeinschaft Hessen in der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung) sowie die langjährige Supervisorin des Teams Frau Erika Lützner-Lay. „Die Beratungsstellen sind eine wichtige Anlaufstelle für Familien im Landkreis“, betont Sozial- und Jugenddezernentin Rosemarie Lück. „In vielen Situationen stellt unsere kostenlose und vertrauliche Beratung ein wertvolles Orientierungs- und Unterstützungsangebot dar, wenn das Zusammenleben mal nicht so reibungslos läuft.“ 
Tatsächlich stehen die Beratungsstellen für Eltern, Kinder und Jugendliche allen Familienmitgliedern und Menschen, die Erziehungsarbeit leisten, offen. Die Beraterinnen unterstützen bei allen Fragen zur Erziehung und im Umgang und der Begleitung von Kindern und Jugendlichen.

Möglich sind persönliche Gespräche in der Beratungsstelle, am Telefon, vor Ort in einzelnen Kindertagesstätten sowie online über das Angebot www.bke-jugendberatung.de (für Jugendliche) und www.bke-elternberatung.de (für Eltern).

Die Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche befindet sich in Ober-Ramstadt, Darmstädterstr. 66 – 68. Sie ist telefonisch erreichbar unter 06154 / 696170, per Mail unter Erziehungsberatung-OR@ladadi.de.

Anmeldungen sind montags bis donnerstags täglich in der Zeit von 8 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr über das Sekretariat möglich.

Tägliche telefonische Beratung (außer dienstags) in der Zeit von 11 bis 12 Uhr.

 

Sozialdezernentin und Jobcenterleiter begrüßen Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu Sanktionen

Darmstadt-Dieburg – Am Dienstagvormittag (5.)  hat das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass Sanktionen über 30 Prozent gegenüber Leistungsbezieherinnen und Leistungsbeziehern nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II) gegen das Grundgesetz verstoßen.
Die Sozialdezernentin des Kreises, Rosemarie Lück, und der Leiter der Kreisagentur für Beschäftigung (KfB) Roman Gebhardt freuen sich über das heute gefällte Urteil. „Die heutige Entscheidung geht in die richtige Richtung. Die KfB muss jetzt keine Sanktionen über 30 Prozent verhängen. Wir wollen an den positiven Ressourcen der arbeitslosen Menschen anknüpfen. Der Gesetzgeber ist jetzt gefordert das Sanktionsrecht im SGB II entsprechend anzupassen und auch die Sanktionen für unter 25-Jährigen aus dem Gesetz nehmen“, erläutert Rosemarie Lück. Roman Gebhardt ergänzt: „Nach meiner Überzeugung erreichen wir die Menschen mit Sanktionen kaum. Daher setzt die KfB eher auf Anreize, Motivation und Überzeugung. Wir versuchen die Menschen durch aufsuchende Arbeit zu aktivieren und arbeiten mit Projekten viel vor Ort mit sehr guten Ergebnissen. Die Sanktionsquote im Landkreis Darmstadt-Dieburg liegt unter dem bundesweiten Durchschnitt, weil nach unserer Überzeugung eine hohe Zahl von Sanktionen nicht den Erfolg der Arbeit eines Jobcenters abbildet.“
Mit Nachdruck sollte jetzt versucht werden, die harten Sanktionen auch für unter 25-Jährige aus dem Gesetz zu streichen. Denn die Folgen dieser Sanktionen sind Probleme der betroffenen Bedarfsgemeinschaften, die auch in der Nichtzahlung von Kosten der Unterkunft und Heizung mit drohendem Verlust der Wohnung oder der Energieversorgung oder der Unterversorgung von weiteren Personen (auch Kindern) enden. Für die Lösung, der aus diesen Situationen entstehenden Problemlagen, sind dann die Kommunen in eigener Zuständigkeit verantwortlich und das ist schon immer ein unhaltbarer Zustand.

Bildung der Zukunft – Wie die Schule von morgen aussehen könnte – Veranstaltungsreihe Bildung in der digitalen Welt

Darmstadt-Dieburg – Das Medienzentrum Darmstadt-Dieburg bietet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Bildung in der digitalen Welt“ drei Veranstaltungen an drei Abenden und drei Orten an.
Die erste Veranstaltung ist am Donnerstag, 14. November um 19 Uhr in der Goetheschule in Dieburg. Einen offenen Anfang gibt es bereits ab 18.30 Uhr. Thema des Abends ist „Bildung der Zukunft – Wie die Schule von morgen aussehen könnte“. Gesellschaft und Bildung befindet sich im Wandel. Doch wie muss eine Schule aussehen, die die Kinder und Jugendlichen auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts vorbereitet? Die Alemannenschule Wutöschingen, die für ihr innovatives Bildungskonzept mit dem Deutschen Schulpreis 2019 ausgezeichnet wurde, könnte hier als Vorbild dienen. Valentin Helling, pädagogischer Leiter der Alemannenschule, wird Einblicke in die Arbeit seiner Schule geben und aufzeigen, wie Bildung auch anders funktionieren kann.
Die zwei weiteren Veranstaltungen sind für den 14. Februar und den 14. Mai 2020 geplant.

Delegation aus der Partnerregion in Tschechien zu Gast im Landkreis

Darmstadt-Dieburg – Eine sechsköpfige Delegation aus der tschechischen Partnerregion Mlada Boleslav war für drei Tage zu Gast im Landkreis Darmstadt-Dieburg. Eingeladen wurde die Delegation vom  Europäischen Partnerschaftsverein und dem Kreis.
In den drei Tagen stand einiges auf dem Programm: Besichtigt wurde unter anderem die Kläranlage in Bickenbach. Die Vertreter aus Tschechien besuchten den Heiligenberg und führten Gespräche mit Bürgermeistern sowie Landrat Klaus Peter Schellhaas, der auch Vorsitzender des Partnerschaftsvereins ist. Ein besonderer Programmpunkt war die Besichtigung des Müllheizkraftwerks des Zweckverbandes Abfallverwertung Südhessen (ZAS) in Darmstadt. Dort wird der Restmüll von rund einer Million Menschen im Bereich des Zweckverbands Abfallverwertung Südhessen thermisch behandelt und damit entsorgt. Geschäftsführerin Julia Klinger erläuterte Organisation und Verwaltung der Anlage, in der jährlich rund 200.000 Tonnen Abfall beseitigt werden. Dabei entstehender Rauch wird gewaschen, der heiße Dampf wird ins Darmstädter Fernwärmesystem eingespeist. Außerdem erzeugt das Heizkraftwerk Strom. Der ZAS entsorgt die Abfälle der Landkreise Darmstadt-Dieburg und Odenwald, einen großen Teil der Bergstraße und der Stadt Darmstadt.

Tschechien steht unter dem staatlichen Diktat, bis 2024 alle Restmülldeponien zu schließen. „Das ist sehr ehrgeizig, und ich persönlich glaube nicht, dass wir das schaffen“, äußerte sich Ondrej Lochmann, Bürgermeister der 10.000 Einwohner großen Stadt Mnichovo Hradiste, skeptisch. Notwendig sei der Bau neuer Müllverbrennungsanlagen. Problem sei weniger die Trennung des Abfalls in Papier, Kompost, Plastik und Restmüll wie in Deutschland. Derzeit sei man in der ersten Phase der Vorbereitungen und Genehmigungen.
Neben Lochmann gehörten Daniel Marek, Petr Dostál, Kulturhausdirektor Milan Pruner, Radim Simane sowie Ales Rychly der Delegation an. Zur Begrüßung hatte Lochmann vor Vertretern des Partnerschaftsvereins im Rahmen eines Abendessens im Darmstädter Hof in Nieder-Beerbach die gegenseitigen Besuche als eine schöne Tradition bezeichnet. Er erinnerte an die schlimme Zeit und das Schicksal der nach dem Krieg aus Tschechien vertriebenen Familien. „Es sei auch ein Verdienst Europas, das wir heute wieder in Frieden zusammen sein können“, so Bürgermeister Lochmann. Der Europäische Partnerschaftsverein organisiert regelmäßig Besuche in die Partnerregionen des Landkreises und in den Kreis. „Der stetige Austausch, Kontakt und die gegenseitigen Besuche sind wichtig, um das seit Jahren bestehende gute Miteinander weiter zu pflegen und zu investieren. Wir freuen uns immer, wenn Delegationen zu uns in den Landkreis kommen“, sagte der Vorsitzende des Partnerschaftsvereins, Landrat Klaus Peter Schellhaas.

Schülerinnen und Schüler der Dieburger Goetheschule erinnern an die Reichspogromnacht – Kreisvolkshochschule lädt zur Gedenkveranstaltung ein

Darmstadt-Dieburg – Die Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 war eine der schlimmsten Nächte in Deutschland: Organisierte Schlägertrupps setzten Synagogen und jüdische Geschäfte in Brand. Es ist auch der Tag, an dem Juden misshandelt, verhaftet oder getötet wurden und es ist der Tag, an dem jeder sehen konnte, dass in Deutschland Antisemitismus und Rassismus staatsoffiziell geworden ist.
Noch heute werden Hautfarbe, Herkunft, sexuelle Orientierung, religiöse oder politische Haltungen zum Anlass genommen, Menschen auszugrenzen und ihnen Grundrechte abzusprechen. Am Freitag, 08. November, werden die Schülerinnen und Schüler der Goetheschule gemeinsam mit der Kreisvolkshochschule an die Reichspogromnacht 1938 erinnern. Petra Rosenberg, Vorsitzende des Landesverbandes der Sinti und Roma Berlin/Brandenburg, erzählt aus den Erinnerungen ihres Vaters Otto Rosenberg und aus ihrer Jugend. Die Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse werden ihre Erfahrungen mit alltäglicher Ausgrenzung in verschiedenen Facetten darstellen. Abgerundet wird die Gedenkveranstaltung durch den Chor der Goetheschule. Die Veranstaltung ist im Landratsamt in Dieburg, Albinistraße 23 und beginnt um 17 Uhr.

Jugendamt geschlossen

Darmstadt-Dieburg – Wegen einer internen Veranstaltung bleibt das Jugendamt am Dienstag, 12. November, in der Zeit von 9 bis 13.30 Uhr geschlossen.

Neuer Geschäftsführer der Kreistagsfraktion

 

Fraktionsgeschäftsführer Thomas Lindgren

Die Fraktion Freie Wähler/Piratenpartei im Kreistag Darmstadt-Dieburg hat einen neuen Geschäftsführer. Es handelt sich um Thomas Lindgren, 53, geboren und aufgewachsen in Darmstadt, wohnhaft in Pfungstadt.

Freifunk im Landkreis – Ergänzungsantrag zum Antrag 3036-2015/DaDi der CDU

Die Fraktion Freie Wähler – Piraten hat einen Ergänzungsantrag zum Antrag 3036-2015/DaDi der CDU „Hotspots“ im Kreisgebiet gestellt.Beschlusstext:

Der Kreistag möge beschließen den Antrag der CDU 3036-2015/DaDi „Hotspots im Kreisgebiet“ in folgender Weise zu ergänzen und zu ändern:

Der Kreistag fordert den Kreisausschuss auf zu prüfen, ob im Kreisgebiet und in allen öffentlichen Verkehrsmitteln der DADINA, den kreiseigenen Gebäuden (insbesondere des Kreiskrankenhauses) sowie in allen Gemeinschaftsunterkünften für Geflüchtete freie WLAN-Internetzugänge durch den Landkreis oder in dessen Auftrag oder gänzlich durch einen Dritten betrieben werden können. Der Internetzugang soll dabei kostenfrei, ohne Registrierung und diskriminierungsfrei ermöglicht werden.

In Zusammenarbeit mit der Darmstädter Freifunkinitiative ist die Umsetzung des öffentlichen WLAN als Freifunknetzwerk zu prüfen. Dabei ist neben den Hardwarekosten und den Kosten für Internetuplinks auch eine Deckung der Kosten für den Betrieb der Gatewayinfrastruktur durch die Freifunkinitiative zu berücksichtigen.

Die Prüfung soll neben den technischen und finanziellen Möglichkeiten auch rechtliche Aspekte beinhalten.

Die Ergebnisse sind den Städten und Gemeinden im Landkreis Darmstadt-Dieburg vorzulegen, damit diese anhand der Ergebnisse ebenfalls die Einführung von freien WLAN-Internetzugängen auf Freifunkbasis evaluieren können.

Begründung:

Es sollen in allen Einrichtungen des Landkreises Möglichkeiten eines freien Internetzuganges für alle Nutzer*innen geprüft werden.

Dabei ist insbesondere auf einen diskriminierungsfreien Zugang zu achten, was gerade im Kreiskrankenhaus ein Problem darstellt. Dort erhalten aktuell nur Privatpatienten WLAN. Ein freies WLAN würde hier einen weiteren Attraktivitätsfaktor für das Krankenhaus im Gesundheitsmarkt darstellen.

Zudem macht ein kostenloser, freier und anonymer Internetzugang den Landkreis sowohl für die Bevölkerung, als auch für die Wirtschaft attraktiver.

Über den Zugang der Freifunkknoten zum Internet über die Gatewayinfrastruktur der Freifunkinitiative kann der Landkreis das Risiko der Störerhaftung minimieren und beteiligt sich im Gegenzug an der Finanzierung der Freifunkinitiative.

Zu Freifunk, siehe http://freifunk.net/worum-geht-es/ und https://darmstadt.freifunk.net/

 

Anhang: 2015-09-14 Freifunk im Landkreis.pdf

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